DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich

Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung.

Ansprechpartner

Herr
Marcus Peter

Sozialer Dienst

Tel.: 0 65 31 / 50 19 79 11

mpeter[at]drk-sozialwerk[dot]de

Gewerbestraße 2
54470 Bernkastel-Kues

Petra Mustermann

Frau
Judith Teusch

Job-Coach

Tel: 0 65 31 / 50 19 79 - 23

jteusch[at]drk-sozialwerk[dot]de

Gewerbestraße 2
54470 Bernkastel-Kues

Integrationsdienst

Ziel des Integrationsdienstes ist es, Menschen mit Behinderung über passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zu möglichst viel realistischer Arbeitsmarktnähe zu verhelfen. Um dies zu gewährleisten begleiten wir unsere Klienten über individuelle Hilfestellungen bei Ihrem Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Arbeitgebern bieten wir professionelle Beratung zur Sicherung der betrieblichen Integration.

Der Integrationsdienst arbeitet eng mit dem Arbeitsbereich und dem Berufsbildungsbereich der WfbM des DRK-Sozialwerks zusammen. Über Kompetenz- und Fähigkeitsanalysen, Schulungsmaßnahmen und Praktika innerhalb der WfbM werden Werkstattbeschäftigte auf die Anforderungen verschiedenster Branchen des freien Arbeitsmarktes vorbereitet.

Zu den Leistungen des Integrationsdienstes zählen:

Der Weg zur Teilhabe und Integration der Werkstattbeschäftigten am Arbeitsleben kann über interne und externe Praktika, Außenarbeitsplätze bis hin zu sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt verwirklicht werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Maßnahmen ist eine ausgeprägte Eigenmotivation der Klienten. Der Integrationsdienst gewährleistet eine intensive und umfassende Begleitung des Übergangsprozesses der Werkstattbeschäftigten auf den freien Arbeitsmarkt. Er vermittelt den Klienten nötige Schlüsselqualifikationen, individuelle Kompetenzen und Fähigkeiten. Darüber hinaus informiert, begleitet und unterstützt er die Praktikumsbetriebe in jedem Schritt des Integrationsprozesses. Ziel der Leistungen kann - je nach Wunsch des einzelnen Klienten - die Realisierung langfristiger Beschäftigungsverhältnisse sein. Speziell für Werkstattbeschäftigte bietet das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) ein Projekt zur Erleichterung des Übergangs von einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt an: Das "Budget für Arbeit". Dieses ist eine Leistung der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII und der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe-Verordnung (SchwbAV).

Über das Instrument "Budget für Arbeit" werden - bei Zustandekommen eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses - die ersten vier Jahre 70% des Arbeitgeberbruttolohns durch die Träger der Sozialhilfe gefördert. Nach frühestens vier Jahren überprüft der örtliche Sozialhilfeträger, ob diese Förderhöhe noch angemessen ist. Der Zuschuss kann bei entsprechender Arbeitsleistung auf 40% gesenkt werden. Der Erhalt des Arbeitsplatzes hat jedoch gegenüber einer Absenkung der Förderhöhe Priorität. Zudem können entsprechende Beschäftigungsverhältnisse bei der Ausgleichsabgabe berücksichtigt werden.

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