DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich

Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung.

Ansprechpartnerin

Frau
Andrea Zwanikken

Sozialer Dienst

Tel.: 0 65 31 / 96 03 - 49

azwanikken[at]drk-sozialwerk[dot]de

Günther-Reh-Straße
54470 Bernkastel-Kues

Förderbereich

Die Werkstätten für behinderte Menschen des DRK-Sozialwerks bieten neben den bekannten Werkstatt-Arbeitsplätzen im Rahmen von Berufsbildungs- und Arbeitsbereich einen speziellen Förderbereich an.

Dieser Bereich ist speziell für Menschen mit Behinderungen konzipiert, die aufgrund zunehmender Retardierungen, erhöhter Pflegebedürftigkeit und/oder starken Verhaltensauffälligkeiten nicht, noch nicht bzw. nicht mehr in den regulären Arbeitsbereich der Werkstatt integriert werden können.

Menschen, die den Förderbereich besuchen, müssen dennoch die Aufnahmevoraussetzungen der WfbM erfüllen. Dies sind:

  • Gemeinschaftsfähigkeit,
  • keine außerordentliche Pflegebedürftigkeit sowie
  • das Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung.

Die Fördergruppen ermöglichen es, Gemeinschaft zu erleben und an Maßnahmen zum Erwerb praktischer Kenntnisse und Fähigkeiten teilzunehmen. Die Anforderungen sind hier stark herabgesetzt. Die Arbeitsplätze werden den Bedürfnissen des Einzelnen angepasst und die Arbeitssituation wird durch spielerische Elemente aufgelockert.

Einen besonderen Fokus in unserer täglichen Arbeit legen wir auf Ressourcen, Potentiale und die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung. Zu den Beschäftigungsangeboten gehören einfachste eingliedrige Montagearbeiten und die Herstellung von Grill- und Kaminanzündern.

Die Schwerpunkte der Förderung liegen in lebenspraktischen, sozialen, kognitiven, motorischen und kommunikativen Bereichen.

Kreativangebote, Orientierungs- bzw. Bewegungsgänge und Basale Stimulation, d.h. eigene Körpererfahrungen und das Erleben mit allen Sinnen werden durch unterschiedliche Angebote ermöglicht.

Zudem stehen didaktisches Material sowie verschiedenste Materialien und Formen z. B. zur taktilen Wahrnehmung bereit.

Eine feste Tagesstruktur, gemeinsame Mahlzeiten sowie immer wiederkehrende Angebote machen das soziale Bezugsfeld überschaubar und vermitteln Sicherheit. Pflegerische Tätigkeiten werden in den Tagesablauf integriert.

Im Rahmen unseres ganzheitlichen, systemisch-lösungsorientierten Ansatzes werden Eltern, Angehörige und das sonstige Helfersystem (z.B. Wohnheime) in unsere Teilhabe- und Hilfeplanung einbezogen. Gemeinsam werden Ziele und methodisches Vorgehens erarbeitet und festgelegt. Unsere Planung wird stetig im Rahmen wöchentlich stattfindender Teamsitzungen reflektiert und gegebenenfalls angepasst.

Der Übergang in den Arbeitsbereich der WfbM wird vorbereitet, wenn die individuellen Möglichkeiten des Menschen mit Behinderung gegeben sind. Aber auch Menschen die auf Grund von alters- oder behinderungsbedingten Abbauprozessen nicht mehr im regulären Arbeitsbereich beschäftigt werden können, finden hier Förderbedingungen zu bestmöglichen Erhaltung ihrer Fähigkeiten vor.

zum Seitenanfang